Siemens-Gebäude in Köln-Ehrenfeld

Wie ein Supertanker liegt es zwischen Gründerzeit-Bebauung und Fußballfeldern: das Verwaltungsgebäude der Siemens AG an der Inneren Kanalstraße in Köln-Ehrenfeld. Fertiggestellt 1973, wird es mittlerweile von dem Weltkonzern nicht mehr benötigt. An dieser Stelle sollen Wohnungen entstehen. Doch der markante 180 Meter lange und 35 Meter breite Bau gilt vielen als Musterbeispiel der postindustriellen Architektur der 1970er-Jahre und daher als erhaltenswert. Weiterlesen

Corona-Spaziergänge des Rheinischen Vereins

Das Haus Frankenstraße 1 in Junkersdorf

Weil derzeit wegen der Corona-Beschränkungen keine Führungen und Vorträge stattfinden können, hat der Regionalverband Köln des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (RVDL) so genannte Corona-Spaziergänge entwickelt. Dies sind kurze Spaziergänge jeweils zu einem bestimmten Thema in einem Stadtteil von Köln. Man kann sie allein, zu zweit oder in Corona-gerechten Kleingruppen absolvieren. Der RVDL gibt dazu kompakte Anleitungen mit einer Beschreibung des Weges und der sehenswerten Bauten heraus. Sie sind im Internet auf der Seite des Regionalverbandes Köln herunterzuladen. Bisher sind sechs Spaziergänge veröffentlicht.

Festjahr 100 Jahre Gottfried Böhm

Am 23.01.2020 feierte der Kölner Architekt Gottfried Böhm seinen 100. Geburtstag. Er stammt aus einer Familie von Baumeistern. Bereits sein Großvater Alois Böhm betrieb in Süddeutschland ein Baugeschäft. Sein Vater Dominikus Böhm eröffnete 1926 ein Architekturbüro in Köln. Dort machte auch Gottfried Böhm nach Studium der Architektur und Bildhauerei ab 1947 seine ersten beruflichen Erfahrungen.

Als Schöpfer von rund 55 Kirchen und Gestalter des Wiederaufbaus zahlreicher Gotteshäuser hat Gottfried Böhm die sakrale Architektur der Nachkriegsmoderne maßgeblich geprägt. Sein wohl bedeutendstes Werk im Stil des so genannten Brutalismus ist die Wallfahrtskirche St. Maria Königin in Velbert-Neviges. Bericht in STÄDTE- UND GEMEINDERAT 9/2020

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