Tag des offenen Denkmals 2019

Seit 1993 Jahren koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals jeweils am zweiten Sonntag im September. Am 8. September 2019 öffneten bundesweit rund 8.000 Denkmäler ihre Türen für die Öffentlichkeit. Thematische Klammer waren im Jahr 2019 Umbrüche in Kunst und Architektur.

Allein in Köln wurden 162 Denkmäler vorgestellt und durch Führungen anschaulich gemacht.

Allgemeine InformationTag des offenen Denkmals 2019 in Köln

Impressionen vom Tag des offenen Denkmals in Köln: 

Gewölbekeller unter dem früheren Clarissenkloster

Santa Clara-Keller unter einem wiederaufgebauten klassizistischen Stadtpalais am Römerturm. Der mehr als 20 Meter lange Raum ist durch zwei flache Tonnengewölbe, die mittig durch Rundbogen-Pfeiler getragen werden, gedeckt. Hausherr Kaspar Kraemer führte mit dem Expertenblick des Architekten durch die 2000-jährige Siedlungsgeschichte des Orts, an dem 500 Jahre lang ein renommiertes Frauenkloster gestanden hat.

 

 

 

Terrasse über der früheren Bibliothek des Amerikahauses, heute Fritz Thyssen Stiftung

Ehemaliges Amerika-Haus an St.  Aposteln, heute Geschäftsstelle der Fritz Thyssen Stiftung. Prof. Dr. Norbert Nußbaum vom Kunsthistorischen Institut der Uni Köln zeigte einfühlsam an vielen architektonischen Details, wie der Nachkriegsbau von Rudolf Schickmann aus dem Jahr 1955 die Idee von Transparenz, Offenheit und Kommunikation praktisch umsetzt.

 

 

 

 

Blick in das Foyer der Kölner Oper im Umbau, jetzt wieder in den Originalfarben

Bühnen der Stadt Köln Interessante Einblicke gewährte der Rundgang durch Schauspielhaus und Opernhaus, seit 2012 in Renovierung. Zum einen präsentierten sich die Häuser im gefälligen Rohbau – nicht fertig, aber auch nicht nackt. Im Foyer der Oper konnte man die ursprüngliche Farbgebung von 1957 auf sich wirken lassen, jahrzehntelang verborgen unter einheitlichem Weiß. Highlight war jedoch die Vorführung der neuen Bühnentechnik im Schauspielhaus. Dort hatten die Techniker ein unterhaltsames „Züge-Ballett“ programmiert. Haltestangen für Kulissen, Beleuchtungskörbe und einzelne Seile tanzten auf und nieder oder gruppierten sich zu luftigen Treppen im Bühnenraum.

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