Führung „Mit Maßen schräg“ am 07.11.2020

Unter dem Titel „Mit Maßen schräg“ biete ich am Samstag, 07.11.2020, im Rahmen des RVDL-Herbstprogramms eine Führung über „Balkone und Fassadengestaltung im Wohnungsbau der 1950er Jahre“ durch die nördliche Kölner Neustadt an.

Bekanntlich gilt der Wohnungsbau der Nachkriegszeit als schlicht, unscheinbar und zweckorientiert. Schaut man genauer hin, entdeckt man jedoch viel Abwechslung in der Gestaltung der Hausfassaden. Vor allem asymmetrische oder organisch geschwungene Balkone entwickelten sich damals zum Markenzeichen einer Architektur, die auf engem Raum Akzente setzen und neuen Wohnkomfort ermöglichen will. Der Rundgang durch die nördliche Kölner Neustadt zeigt unterschiedliche Varianten, durch Balkone die Fassade zu gliedern und den Bewohnern einen günstigeren Ausblick zu verschaffen. Einige der Objekte genießen als Denkmäler überregionale Bekanntheit. Allen gemeinsam ist die diskrete Außenwirkung und ein Hang zum Verspielten.

Treffpunkt: 14.00 Uhr, Maybachstraße / Ecke Lübecker Straße vor Restaurant Menzi (ÖPNV: S-/U-Bahnhaltestelle Hansaring)

Wegen der Corona-Auflagen ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich unter anmeldung@denkmaldienste.de . Die Registrierung geschieht vor Ort.

Tagung Mensch im Schatten der Mauer

Unter dem Titel „The Wall: Der Mensch im Schatten der Mauer“ veranstalteten das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und das Historische Institut der Universität zu Köln am 28. und 29.11.2019 eine Tagung im Kölnischen Stadtmuseum. Im Mittelpunkt standen die Geschiche des Befestigungsbaus in Mitteleuropa sowie die Erfahrungen der Menschen in den Siedlungen der Vormoderne mit den sie umgebenden Stadtmauern. Die Quintessenz von eineinhalb Tagen Vorträgen und Diskussion: Eine Mauer macht noch keine Stadt, und eine Mauer allein ist kein Entwicklungshemmnis. Weiterlesen

Lahnmarmor in Schloss Brühl 09.10.2019

Schloss Brühl Gartenansicht

Im Brühler Schloss der Fürsterzbischöfe von Köln ist an vielen Stellen Marmor von der Lahn verbaut worden – etwa als Fußbodenbelag, alsTreppenstufen oder als Werkstein zur Gestaltung von Kaminen. Dies war Gegenstand einer Führung organisiert von den  Schlössern Brühl sowie dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (RVDL), Regionalverband Rhein-Erft. Die Führung zur Baugeschichte gab Christiane Winkler vom Schloss Brühl. Für Fragen rund um den Marmor standen Rudolf Conrads sowie Axel Becker vom Villmarer Lahn-Marmor-Museum zur Verfügung.

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Der Rheinische Verein engagiert sich für die Denkmalpflege und den Schutz der Kulturlandschaft. Sein Gebiet besteht aus dem rheinischen Teil von Nordrhein-Westfalen sowie im Süden aus Teilen der ehemaligen preußischen Rheinprovinz in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und dem Rheingau. Der RVDL wurde 1906 gegründet.

Ich arbeite im Vorstand der Regionalgruppe Köln mit, die Vorträge und Exkursionen zu denkmalaffinen Themen organisiert und zu denkmalpolitischen Fragen Stellung nimmt.

Kirchenempfang in St. Pantaleon

St. Pantaleon Westwerk

St. Pantaleon am südlichen Rand der Innenstadt zählt zu den zwölf großen romanischen Kirchen der Stadt Köln. Viele Tourist*innen, aber auch Einheimische besuchen das idyllisch in einem Park gelegene Gotteshaus. Dabei kommen ihnen viele Fragen: über die Ursprünge im frühen Mittelalter, zur historischen Klosteranlage, dem prachtvollen Sandstein-Lettner, zu dem Barockaltar oder der ausgemalten Kassettendecke. Immer Montag Nachmittag bin ich für zwei, drei Stunden in der Kirche und gebe auf Wunsch Erläuterungen zur Baugeschichte, zu den liturgischen Besonderheiten sowie zur laufenden Renovierung. Fünf oder fünfzig Minuten – je nachdem, wie groß das Interesse und das Zeitbudget! Leider sind einige Prachtstücke wie der Albinus- und der Maurinusschrein sowie das Gemälde „Kalvarienberg“ ausgelagert und derzeit nicht zu sehen.   weitere Informationen

Anfang April 2020 hat die Grundsanierung der Kirche begonnen – ein spannendes Vorhaben über dreieinhalb Jahre!    mehr Infos