In den Räumen des neuen Historischen Archivs der Stadt Köln am Eifelwall wurde am 20. Oktober 2021 die Ausstellung „vergiss es! nicht“ eröffnet. Anhand zahlreicher hauseigener Archivalien – von der mittelalterlichen Urkunde bis zur modernen Aktennotiz – wird der Prozess des Erinnerns, aber auch des Vergessenwerdens illustriert. Weiterlesen
Köln
Ausstellung des Kolumba-Museums
„In die Weite“ heißt die neue Ausstellung des Kölner Kolumba-Museums, Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Auf drei Etagen und mit einer Fülle von Objekten, darunter gut 100 internationale Leihgaben, stellt sie Aspekte jüdischen Lebens in Deutschland dar. Dies geschieht als Beitrag zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Weiterlesen
Siemens-Gebäude in Köln-Ehrenfeld
Wie ein Supertanker liegt es zwischen Gründerzeit-Bebauung und Fußballfeldern: das Verwaltungsgebäude der Siemens AG an der Inneren Kanalstraße in Köln-Ehrenfeld. Fertiggestellt 1973, wird es mittlerweile von dem Weltkonzern nicht mehr benötigt. An dieser Stelle sollen Wohnungen entstehen. Doch der markante 180 Meter lange und 35 Meter breite Bau gilt vielen als Musterbeispiel der postindustriellen Architektur der 1970er-Jahre und daher als erhaltenswert. Weiterlesen
Internationaler Museumstag 16.05.2021
Am Sonntag, 16.05.2021, findet zum 44. Mal der Internationale Museumstag statt. Deutschlandweit nehmen 648 Häuser daran teil. Da im Vorfeld nicht klar war, ob die Museen angesichts der Coronapandemie überhaupt öffnen können, wurde auf ein vielfältiges digitales Angebot Wert gelegt. Dieses kann einfach per Suchmaske nach Ländern und Kommunen aufgerufen werden. In Köln gibt es zu diesem Tag in elf Museen insgesamt 29 Online-Angebote, etwa 360-Grad-Rundgänge in drei Häusern oder digitale Live-Führungen in fünf Museen. Weitere Informationen unter https://www.museumstag.de .
Corona-Spaziergänge des Rheinischen Vereins

Weil derzeit wegen der Corona-Beschränkungen keine Führungen und Vorträge stattfinden können, hat der Regionalverband Köln des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (RVDL) so genannte Corona-Spaziergänge entwickelt. Dies sind kurze Spaziergänge jeweils zu einem bestimmten Thema in einem Stadtteil von Köln. Man kann sie allein, zu zweit oder in Corona-gerechten Kleingruppen absolvieren. Der RVDL gibt dazu kompakte Anleitungen mit einer Beschreibung des Weges und der sehenswerten Bauten heraus. Sie sind im Internet auf der Terminseite des Regionalverbandes Köln herunterzuladen. Bisher sind sechs Spaziergänge veröffentlicht.
Tagung Mensch im Schatten der Mauer
Unter dem Titel „The Wall: Der Mensch im Schatten der Mauer“ veranstalteten das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und das Historische Institut der Universität zu Köln am 28. und 29.11.2019 eine Tagung im Kölnischen Stadtmuseum. Im Mittelpunkt standen die Geschiche des Befestigungsbaus in Mitteleuropa sowie die Erfahrungen der Menschen in den Siedlungen der Vormoderne mit den sie umgebenden Stadtmauern. Die Quintessenz von eineinhalb Tagen Vorträgen und Diskussion: Eine Mauer macht noch keine Stadt, und eine Mauer allein ist kein Entwicklungshemmnis. Weiterlesen
Ausstellung „Von Jakob zu Jacques“

Seit 24.10.2019 können sich Musikinteressierte in der Kölner Herz Jesu-Kirche über Leben und Werk von Jacques Offenbach informieren. Das Historische Archiv der Stadt Köln hat dort mangels eigener Ausstellungsräume eine kleine, aber feine Schau aufgebaut über den familiären Hintergrund, den Werdegang, die musikalischen Erfolge und die schwierige Beziehung des begnadeten Komponisten und Operndirektors zu seiner Heimatstadt Köln.
Tag des offenen Denkmals 2019
Seit 1993 Jahren koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals jeweils am zweiten Sonntag im September. Am 8. September 2019 öffneten bundesweit rund 8.000 Denkmäler ihre Türen für die Öffentlichkeit. Thematische Klammer waren im Jahr 2019 Umbrüche in Kunst und Architektur. Weiterlesen
Kirchenempfang in St. Pantaleon
St. Pantaleon am südlichen Rand der Innenstadt zählt zu den zwölf großen romanischen Kirchen der Stadt Köln. Viele Tourist*innen, aber auch Einheimische besuchen das idyllisch in einem Park gelegene Gotteshaus. Dabei kommen ihnen viele Fragen: über die Ursprünge im frühen Mittelalter, zur historischen Klosteranlage, dem prachtvollen Sandstein-Lettner, zu dem Barockaltar oder der ausgemalten Kassettendecke. Immer Montag Nachmittag bin ich für zwei, drei Stunden in der Kirche und gebe auf Wunsch Erläuterungen zur Baugeschichte, zu den liturgischen Besonderheiten sowie zur laufenden Renovierung. Fünf oder fünfzig Minuten – je nachdem, wie groß das Interesse und das Zeitbudget sind. Jedoch werden derzeit Langhaus und Seitenschiffe, Chor sowie Süd- und Nordannex renoviert und sind daher nicht zugänglich. zur Internetseite St. Pantaleon
Die Grundsanierung der Kirche läuft seit April 2020. Mittlerweile ist die Renovierung des Westwerks abgeschlossen. Dieses wird nun als Interimskirche genutzt und kann zu ausgewählten Zeiten auch besichtigt werden. mehr Infos
Historisches Archiv
Die Freunde des Historischen Archivs der Stadt Köln unterstützen das Historische Archiv durch Sachspenden und Sponsoring. Dies können Schenkungen sein oder die Unterstützung beim Erwerb von Archivalien. Außerdem fördert der Verein das Historische Archiv durch die Finanzierung von Ausstellungen, Publikationen und Arbeitskräften.
Ich wirke mit an der Online-Berichterstattung über Veranstaltungen des Historischen Archivs.
Fortis Colonia
Der Verein Fortis Colonia beschäftigt sich mit der Geschichte Kölns als Festungsstadt – von der ersten römischen Stadtmauer über die mittelalterliche Stadtbefestigung bis zum preußischen Verteidigungssystem des 19. Jahrhunderts. Dabei richtet sich der Blick auf die Auswirkungen der Fortifikation auf die Stadtentwicklung, die Wirtschaft und das Lebensgefühl der Menschen.
Ich wirke mit im Arbeitskreis Städtebauliche Auswirkungen der Stadtbefestigung. Derzeit plane ich Recherchen zum zweitältesten Kölner Bahnhof St. Pantaleon, von dem aus im 19. Jhd. eine Eisenbahnlinie nach Bonn führte, sowie zu Reihenhäusern in Bilderstöckchen, die in den 1930er-Jahren in ehemaligen Artilleriedepots eingerichtet worden sind.