Internationaler Museumstag 16.05.2021

Am Sonntag, 16.05.2021, findet zum 44. Mal der Internationale Museumstag statt. Deutschlandweit nehmen 648 Häuser daran teil. Da im Vorfeld nicht klar war, ob die Museen angesichts der Coronapandemie überhaupt öffnen können, wurde auf ein vielfältiges digitales Angebot Wert gelegt. Dieses kann einfach per Suchmaske nach Ländern und Kommunen aufgerufen werden. In Köln gibt es zu diesem Tag in elf Museen insgesamt 29 Online-Angebote, etwa 360-Grad-Rundgänge in drei Häusern oder digitale Live-Führungen in fünf Museen. Weitere Informationen unter https://www.museumstag.de .

Siemens-Gebäude in Köln-Ehrenfeld

Wie ein Supertanker liegt es zwischen Gründerzeit-Bebauung und Fußballfeldern: das Verwaltungsgebäude der Siemens AG an der Inneren Kanalstraße in Köln-Ehrenfeld. Fertiggestellt 1973, wird es mittlerweile von dem Weltkonzern nicht mehr benötigt. An dieser Stelle sollen Wohnungen entstehen. Doch der markante 180 Meter lange und 35 Meter breite Bau gilt vielen als Musterbeispiel der postindustriellen Architektur der 1970er-Jahre und daher als erhaltenswert. Weiterlesen

Corona-Spaziergänge des Rheinischen Vereins

Das Haus Frankenstraße 1 in Junkersdorf

Weil derzeit wegen der Corona-Beschränkungen keine Führungen und Vorträge stattfinden können, hat der Regionalverband Köln des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (RVDL) so genannte Corona-Spaziergänge entwickelt. Dies sind kurze Spaziergänge jeweils zu einem bestimmten Thema in einem Stadtteil von Köln. Man kann sie allein, zu zweit oder in Corona-gerechten Kleingruppen absolvieren. Der RVDL gibt dazu kompakte Anleitungen mit einer Beschreibung des Weges und der sehenswerten Bauten heraus. Sie sind im Internet auf der Seite des Regionalverbandes Köln herunterzuladen. Bisher sind sechs Spaziergänge veröffentlicht.

Tagung Mensch im Schatten der Mauer

Unter dem Titel „The Wall: Der Mensch im Schatten der Mauer“ veranstalteten das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und das Historische Institut der Universität zu Köln am 28. und 29.11.2019 eine Tagung im Kölnischen Stadtmuseum. Im Mittelpunkt standen die Geschiche des Befestigungsbaus in Mitteleuropa sowie die Erfahrungen der Menschen in den Siedlungen der Vormoderne mit den sie umgebenden Stadtmauern. Die Quintessenz von eineinhalb Tagen Vorträgen und Diskussion: Eine Mauer macht noch keine Stadt, und eine Mauer allein ist kein Entwicklungshemmnis. Weiterlesen

Ausstellung „Von Jakob zu Jacques“

Ausstellung zu Jacques Offenbach in der Herz Jesu-Kirche Köln

Seit 24.10.2019 können sich Musikinteressierte in der Kölner Herz Jesu-Kirche über Leben und Werk von Jacques Offenbach informieren. Das Historische Archiv der Stadt Köln hat dort mangels eigener Ausstellungsräume eine kleine, aber feine Schau aufgebaut über den familiären Hintergrund, den Werdegang, die musikalischen Erfolge und die schwierige Beziehung des begnadeten Komponisten und Operndirektors zu seiner Heimatstadt Köln.

 

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Kirchenempfang in St. Pantaleon

St. Pantaleon am südlichen Rand der Innenstadt zählt zu den zwölf großen romanischen Kirchen der Stadt Köln. Viele Tourist*innen, aber auch Einheimische besuchen das idyllisch in einem Park gelegene Gotteshaus. Dabei kommen ihnen viele Fragen: über die Ursprünge im frühen Mittelalter, zur historischen Klosteranlage, dem prachtvollen Sandstein-Lettner, zu dem Barockaltar oder der ausgemalten Kassettendecke. Immer Montag Nachmittag bin ich für zwei, drei Stunden in der Kirche und gebe auf Wunsch Erläuterungen zur Baugeschichte, zu den liturgischen Besonderheiten sowie zur laufenden Renovierung. Fünf oder fünfzig Minuten – je nachdem, wie groß das Interesse und das Zeitbudget! Leider sind einige Prachtstücke wie der Albinus- und der Maurinusschrein sowie das Gemälde „Kalvarienberg“ ausgelagert und derzeit nicht zu sehen.  zur Internetseite St. Pantaleon

Anfang April 2020 hat die Grundsanierung der Kirche begonnen – ein spannendes Vorhaben über dreieinhalb Jahre!    mehr Infos

Die Freunde des Historischen Archivs der Stadt Köln unterstützen das Historische Archiv durch Sachspenden und Sponsoring. Dies können Schenkungen sein oder die Unterstützung beim Erwerb von Archivalien. Außerdem fördert der Verein das Historische Archiv durch die Finanzierung von Ausstellungen, Publikationen und Arbeitskräften.

Ich wirke mit an der Online-Berichterstattung über Veranstaltungen des Historischen Archivs.

=> Berichte über Veranstaltungen des Historischen Archivs

Der Verein Fortis Colonia beschäftigt sich mit der Geschichte Kölns als Festungsstadt – von der ersten römischen Stadtmauer über die mittelalterliche Stadtbefestigung bis zum preußischen Verteidigungssystem des 19. Jahrhunderts. Dabei richtet sich der Blick auf die Auswirkungen der Fortifikation auf die Stadtentwicklung, die Wirtschaft und das Lebensgefühl der Menschen.

Ich wirke mit im Arbeitskreis Städtebauliche Auswirkungen der Stadtbefestigung. Derzeit plane ich Recherchen zum zweitältesten Kölner Bahnhof St. Pantaleon, von dem aus im 19. Jhd. eine Eisenbahnlinie nach Bonn führte, sowie zu Reihenhäusern in Bilderstöckchen, die in den 1930er-Jahren in ehemaligen Artilleriedepots eingerichtet worden sind.